Futterpflanzen

Vergissmeinnicht

Vergissmeinnicht spielte nicht nur in dem Märchen „Däumeline“ eine große Rolle, sondern in vielen Sagen und alten Geschichten. Die Grundstory lautet wie folgt: Einst galt es, alle Blümlein zu erschaffen und die Englein sollten bei der Farbgebung helfen, sodass sie viele Töpfchen mit Farbe herbei trugen. Die einen wurden goldgelb bemalt und muteten an, wie kleine Sonnen. Andere bekamen blaue Glöckchen, die nächste wurde weiß und die danach rosa. Die Blumen breiteten aus Dankbarkeit ihre Blüten aus, um Käfer in Obhut zu nehmen. Jede Blume erhielt einen passenden Namen. Doch unten, am Bach, da stand ein einsames, ruhiges, blaues Blümchen. Es war sehr traurig, weil es seinen Namen vergessen hatte, so klagte es dem plätschernden Bach sein Leid. Der Himmel ermahnte das Blümlein und gab ihm einen Namen, den es nicht vergessen konnte.

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Beschreibung

Das Raublattgewächs ist krautig, einjährig bis ausdauernd wachsend und hat oft verlängerte Stängel. Die sichtbaren Teile des Vergissmeinnichts sind oft behaart, aber auch manchmal kahl, die glattrandigen Laubblätter sind hingegen fast immer behaart und wechselständig angeordnet.
Die Blüten haben je 5 Kelchblätter und wirken wie kleine Trichter oder Glöckchen, da die Blätter am Grund miteinander verwachsen sind. Die Kronblätter sind blau bis lila und manchmal auch weiß, gelb oder rosafarben.

Vergissmeinnicht kann sich selbst bestäuben, ist jedoch auch vor allem bei Schmetterlingen sehr beliebt. Die Teilfrüchte des Krautes sind eiförmig und kantig, glatt und glänzend braun bis schwarz. Diese werden vom Wind davon getragen und gegebenenfalls von Insekten, sodass sie sich auch so weiterverbreiten.
Weitere liebevolle Namen für Vergissmeinnicht sind auch: Männertreu, Katzenauge oder Froschäuglein. Ersteres, weil die Frauen den Männern diese Blüten zusteckten, um an sich zu erinnern. 50 verschiedene Arten sind bekannt, wovon fast alle auch bei uns in Deutschland vertreten sind. Bis zu 30 Zentimeter Wuchshöhe schafft das Männertreu.

Der ideale Standort und der Pflegeaufwand

Vergissmeinnicht kommt ursprünglich aus Asien, Afrika, Australien und Nordamerika was darauf schließen lässt, dass es die durchaus ansehnliche Pflanze gerne warm hat. Zu trocken darf es dennoch nicht sein. Von April bis Juni ist die Blütezeit des Vergissmeinnicht.

Allgemeine Verwendung

In erster Linie wird Männertreu zur Zierde verwendet, auch in Parkanlagen. Von Schildkröten wird das Kraut gern vernascht und beliebt ist es auch als Heilpflanze. Es soll entzündungshemmend wirken, sowie beruhigend und tonisierend. Daher wurde die Pflanze viel genutzt gegen Haut-, Darm- und Augenentzündungen, Quetschungen, Blutungen, Rekonvaleszenz und Nasenbluten, sowie Durchfall.

Als Tee wird Vergissmeinnicht immer noch empfohlen zur täglichen Anwendung, aber in Tinkturen wurde es auch viel benutzt.

Vergissmeinnicht aus Schildkrötenperspektive

Vergissmeinnicht beinhaltet Gerbsäure, Kalium und Alkaloide. Ein echtes Hauptfutter als solches gibt es bei Landschildkröten nicht, es geht darum, Abwechslung zu schaffen. Vergissmeinnicht darf unbedenklich verabreicht werden, allerdings eben – wie bei allem – in Maßen.

Insgesamt ernährst Du Dein Tier gesund, wenn es wenig Eiweiß, wenig Kohlehydrate, dafür viele Ballaststoffe, Kalzium, Vitamine und Mineralstoffe bekommt.

Foto © Stefan Körber – Fotolia.com

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