Schildkrötenfutter

Landschildkröten ernähren sich in erster Linie von Wildkräutern. Unsereiner bezeichnet diese Kräuter fälschlich auch als „Unkraut“ da es sich oft an Orten vermehrt, wo man es nicht möchte. Diese Wildkräuter wie Ackerwinde, Bärlauch, Brennnessel, Breitwegerich, Brombeere, Klatschmohn, Gänseblümchen und auch Klee, stehen bei Landschildkröten in Gefangenschaft ganz oben auf der Speisekarte. Aber auch Nutzpflanzen und Zierpflanzen können Schildkröten fressen und selbst wenige Sorten Gemüse sind wirklich gesund und enthalten viele Nährstoffe.

Pre Alpin Testudo

Viele Schildkrötenhalter wissen nicht, wie sie ihren Tieren eine wirklich gute Abwechslung beim Futter anbieten sollen. Im Alltag schleichen sich Gewohnheiten ein. Am Ende erhalten die Schildkröten ja doch wieder nur Löwenzahn, Breitwegerich und ein paar andere Wildkräuter. Schildkrötenfutter muss aber deutlich abwechslungsreicher sein. Mit „Pre Alpin Testudo“ gibt es große und kleine Mengen Schildkrötenfutter. Es handelt sich um getrocknete Wiesenkräuter direkt aus dem Alpen-Vorland. Die Wildkräuter sind sehr gut gemischt und es sind keine weiteren Zusatzstoffe beigeführt. So kann man seine Schildkröten bedenkenlos damit füttern.

Manche Schildkröten mögen das Futter am Anfang nicht. Es ist ratsam es zwischen Grünfutter zu mischen und ggf. auch anzufeuchten oder sogar aufzuweichen. Es gibt durchaus Schildkröten die fressen es regelrecht als Brei. Das ist okay. Nachfolgend eine Auflistung mit den Angeboten an gutem Futter für Schildkröten.

An dieser Stelle listen wir zahlreiches Futter für Schildkröten auf, mit dem Du die Tiere Zuhause im Terrarium und im Freiland gut ernähren kannst. Bitte beachte unbedingt die abwechslungsreiche Ernährung damit die Tiere sich nicht ausschließlich an ein oder zwei Futtersorten gewöhnen und den Rest irgendwann ignorieren.

Himbeerblätter
Viele gesunde Nährstoffe und Vitamine befinden sich in der Himbeere. Sie dient als Strauch für eine optisch schöne Dekoration im Freigehege. Von Frühling bis Herbst trägt sie saftig grüne Blätter die den Schildkröten als Futter dienen. Die Früchte nimmt man ab, da diese nicht zum Futter der Tiere gehören. Himbeersträucher spenden außerdem Schatten.

Löwenzahn
Löwenzahn wächst auf jeder Gartenwiese jährlich und meist auch zwischen Gehwegplatten auf dem eigenen Grundstück. Auf Wiesen und an Waldrändern kann man Löwenzahn finden und ernten. Verzichten sollte man auf Löwenzahn von Hundewiesen und von Straßenrändern. Zu viel Löwenzahn sollten Schildkröten aber nicht fressen. Die Abwechslung ist sehr wichtig.

Karotten
Magnesium, Calcium, Eisen, Zink und Phosphor eben so wie B1, B2, B6 und Vitamin E und C. All dies enthält eine Karotte an Nährstoffen. Noch dazu eine Menge Wasser. Der enthaltene Anteil an Zink wirkt sich positiv auf die Haut der Tiere aus. Wie immer gilt aber auch bei Karotten, die Mischung macht es. Deshalb immer abwechslungsreich füttern und nie einseitig.

Nicht geeignete Futterpflanzen

Achtung, ab hier erscheinen Pflanzen und Kräuter die für eine regelmäßige Fütterung absolut nicht geeignet sind. Viele Pflanzen sind für Schildkröten sogar giftig. Zwar verzichten die Tiere oft selbst auf diese Pflanzen, aber es gibt Futter das fressen sie dennoch und manchmal sogar sehr gerne. Aus diesem Grund sollten die nachfolgenden Dinge nicht an Schildkröten verfüttert werden.

Klee
Klee ist in vielen Gärten zu finden und kann in großen Mengen auf Parkwiesen etc. gepflückt werden. Für Schildkröten ist Klee zwar eine leckere Mahlzeit aber keine die auf die Speisekarte gehört. Klee enthält Stoffe die den Tieren Calcium entziehen können und außerdem ist Weißklee sehr proteinhaltig. Viele Schildkröten die oft Klee bekommen sind verfettet und haben Leber- und Herzbeschwerden. Daher sollte Klee – wenn überhaupt – ausschließlich in geringen Mengen an adulte Schildkröten gefüttert werden.