Braune Landschildkröte

Die Braune Landschildkröte (wissenschaftlich: Manouria emys) ist eine der Hinterindischen Landschildkröten. Ihren eher einfallslosen Namen hat die Schildkröte von ihrer ziemlich einheitlichen brauen Farbgebung. Die zwei bekannten Unterarten der Braunen Landschildkröte kommen im südlichen und südöstlichen Asien vor. Dort sind die Tiere sogar die größten Landschildkröten.

Merkmale & Erscheinung

Die Landschildkröten wachsen bis zu einer Panzerlänge von 60 cm heran. Damit gehören sie zu den großen Landschildkröten und werden auch gerne als Riesenschildkröten in Sätzen gemeinsam mit Galapagos, Panther- und Spornschildkröten erwähnt. Da sie auf ein Gewicht bis 40 Kilogramm kommen – normal ist jedoch eher 30 – 33 Kilogramm – sind sie auch nur mit viel Platz zu halten.

Sie haben einen eher hohen Panzer, vergleichbar mit dem der Pantherschildkröten. Kommen sie im Freiland mal vom Weg ab und kippen um, haben die Tiere durch ihren hohen Panzer gute Chancen sich schnell selbst wieder auf die Beine zu bringen. Der Panzer ist durchgehend dunkelbraun, selten auch mal eher schwarz gefärbt. Nahezu schwarz hingegen ist der Kopf und die Gliedmaßen immer. Betrachtet man die adulten Tiere, kann man an den Beinen stark vergrößerte Schuppen feststellen. Die Vorderbeine unterscheiden sich durch ihre fünf Zehen von den Hinterläufern. Standard wie bei nahezu allen Schildkröten ist die Unterscheidung der Geschlechter. Weibliche Tiere haben einen kleineren und dünneren Schwanz, die Männer haben einen konkaven Bauchpanzer der das Aufreiten erleichtert.

Copyright 1. Bild - Sebastian Vogt, Leipzig